Reisetagebuch Süd Amerika Reise vom 20.02. bis 28.02.2017
Fotos und Text by Supapapa




Tag 3 - Der Intervales Park

Heute ist der grosse Tag. A.P.E. wird besucht. Das war der Anlass, der ausschlaggebende Punkt, zu dieser Reise. Die Freude war gross, trotz der jetzt schon gefühlten 35 Grad Celsius und Badewannen Luftfeuchtigkeit. Um halb acht gab es zu allererst einmal lecker Frühstück im Restaurant. Die ersten Erkundigungen nach Calpi, Zitrone usw. brachten schon einmal die erste Ernüchterung. Immer noch war alles leer.
Nun bildeten sich die ersten Gruppen. Einige machten sich bereit die grossen Höhlen Tour mit Führung zu besuchen, andere schlugen sich auf eigene Faust durch den Dschungel. Mit Marco und Nicole traten wir unseren ersten grossen Trip im Intervales Park an. Er führte uns an einige Höhlen, einen kleineren Wasserfallund vorbei an Flora und Fauna wie wir sie bis dahin nicht kannten. Bis mittags hatten wir einige Earthcaches, Tradis, eine Letterbox und anderes angegangen und uns erfolgreich in die Logbücher eingetragen.

Um die Mittagszeit kamen wir wieder am Restaurant an, nahem etwas kühles zu uns, bewaffneten uns mit Getränken. Im Team mit Willi, Margret, Nicole, Marco und Claudia ging es ab zum letzten, zurzeit noch bestehenden A.P.E. Cache. Der Weg führte zuerst einmal ein wenig bergauf und anschliessend nur noch abwärts. Vorerst dachten wir, wir würden durch einen Wald, wie wir ihn aus der Heimat kennen, gehen. Im Verlauf des Weges wurde dieser jedoch immer enger. Bäume und Äste erschwerten das voran kommen. Manches mal musste sich gebückt werden und unter einem Hindernis her gekrabbelt werden. Langsam bekam man ein Gefühl dafür, dass man nicht im heimischen Wald, sondern in etwas größerem unterwegs war. Die Koordinaten rückten immer näher. Dann plötzlich piepsten die Navis und wir waren am Ziel. Die langersehnte Box war noch da. Niemand hatte sie entwendet, oder zerstört. Endlich konnten wir das Objekt der Begierde sehen, betrachten und anfassen.Es dauerte einige Zeit bis alle in der Box befindlichen TBs und Coins bestaunt waren. Die Maske drehte ihre Runde und wurde bestaunt. Jede Menge Fotos wurden geschossen. Nach einer Weile packten wir wieder alles zusammen und machten uns auf den beschwerlichen Rückweg. Natürlich gingen wir nun alle Caches des Weges an. Denn jetzt ging es unentwegt Berg auf. Kurz vor dem Ende unseres Weges trennte sich dieser.

Claudia und ich hatten uns zur Aufgabe gemacht den höchsten Punkt des Parks anzugehen. Anfangs waren wir guten Mutes dieses Unterfangen recht schnell zu beenden. Jedoch wurde es plötzlich steiler. Viele Treppenstufen versüssten uns den Weg. Jedoch oben angekommen liessen uns die Aussicht über den Wald die Strapazen schnell vergessen. Die Aussicht von hier oben war einfach einmalig.

Nachdem wir wieder unten angekommen waren ging es nur noch unter die Dusche und ins Restaurant, denn jetzt hatten wir Hunger. Hmm, lecker, was es auch immer ist, ich> nenne es "Frikadelle vom Spiess". Das Buffet wieder sehr reichhaltig und lecker. So konnten wir unseren Hunger stillen. Anschliessen wurde über den vergangenen Tag gefachsimpelt. Jeder hatte eine kleine, andere Geschichte zu erzählen Calpi, Zitrone, Limette und Bier war wieder in genügender Menge vorhanden. So ging der dritte Tag zu Ende. Müde gingen wir wieder durch die Nacht zur Lodge und lauschten den Geräuschen des Urwaldes. Auch heute vielen wir glüklich und zufrieden ins Bett und hatten schöne Träume.